Milchstau



Kurzratgeber Baby

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Ein Milchstau kann relativ häufig vorkommen, vor allem in den ersten Wochen des Stillens.

Bei einem Milchstau schwillt die Brust schmerzhaft an und fühlt sich meistens warm an. Man kann häufig verhärtete, dicke Knoten fühlen, dort wo sich die Milch staut.

Zu einem lokal begrenzten Milchstau kann es kommen, wenn das Baby nur einen Teil der Brust leertrinkt und einen anderen Teil voll lässt. Das kann bei einer ungeeigneten Haltung des Babies beim Trinken vorkommen. Versuchen Sie dann, ob es hilft, das Baby anders zu halten.

Zu einem generellen Milchstau kann es kommen, wenn das Baby vorübergehend weniger trinkt als zuvor, oder wenn sich die Milchproduktion deutlich gesteigert hat. Auch ein zu enger Still-BH oder Stress können einen Milchstau verursachen.

Um einen Milchstau zu verhindern, sollte man im Wechsel immer eine der Brüste ganz leer trinken lassen, bevor man das Baby an die zweite Brust legt.

Wenn es zu einem Milchstau gekommen ist, sollte man das Baby jedoch immer zuerst an die gestaute Brust anlegen, damit sie möglichst gut entleert wird. Falls das nicht möglich ist, sollte man die Brust durch Ausstreichen oder mithilfe einer Milchpumpe entleeren.

Ein Milchstau muss sorgfältig behandelt werden, damit er nicht zu einer Brustentzündung wird.

Wann zum Arzt: Bei starken Beschwerden.

Selbstbehandlung: Häufiges Stillen, Stellungswechsel beim Stillen, feuchtwarme Umschläge, Quarkwickel, Ruhe.




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